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Haben Sie bereits Geschäftsbeziehungen zu China oder möchten Sie diese aufbauen? Leiter der AHK Shanghai, über Chinas Reformbemühungen. Die AHK China berät Sie in Shanghai persönlich in Chinesisch, Deutsch und Englisch. Jobs für Rechtsanwälte an der AHK in Peking. Die Sinologiestudentin war natürlich eine großartige Reise nach China.

Deutsche Außenhandelskammern

Aleksandra Voss, Beauftragte der Bundesregierung in Peking, über die wichtigen strukturellen Reformen in China und die Abschwächung des wirtschaftlichen Wachstums. Zwar ist eine Wachstumsprognose von 6,3 Prozentpunkten für 2016 nach wie vor bemerkenswert, doch liegt das chinesische Wirtschaftswachstum auf einem 25-Jahres-Tief. Hat sich Chinas Aufschwung eingestellt? Uwe Voss: Angesichts dieser Wachstumsraten ist von einem Ende des Aufschwungs nicht die Rede. 2.

Nach dem neuen dreizehnten Fünf-Jahres-Plan soll sich das chinesische Bruttosozialprodukt zwischen 2010 und 2020 voraussichtlich mehr als verdoppeln. Chinas Volkswirtschaft soll in den nächsten fünf Jahren ein jährliches Wirtschaftswachstum von 6,5 Prozentpunkten erreichen. Zukünftig will China neben Investitionen und Exporten zunehmend auf Wachstumsimpulse aus dem Dienstleistungssektor, dem Inlandsverbrauch und der Innovation zielen.

Natürlich kann dieser Wandel in der Volkswirtschaft Chinas nicht von heute auf morgen erfolgen. Mit Programmen wie "Made in China 2025" und dem neuen Fünf-Jahres-Plan hat die Bundesregierung jedoch Richtlinien gesetzt, die in die richtigen Bahnen zielen. Welche sind die bedeutendsten strukturellen Reformen und welche Möglichkeiten bieten sie deutschen Firmen?

Voß: Die Volksrepublik China unternimmt eine ganze Serie von Vorstossmaßnahmen. Die weitere Marktliberalisierung, die Innovationsförderung und die Verbesserung des Umweltschutzes, wie die Reduzierung von CO2-Emissionen und die Verbreitung grüner Techniken, sind für uns von entscheidender Wichtigkeit. So können sie ihr Know-how und ihre Erfahrungen mitbringen und sich so als wichtiger Partner anbieten.

Welche Herausforderung stellt sich für die deutschen Firmen in China? Voß: Laut unserer jährlich durchgeführten Mitarbeiterbefragung sind Personalfragen, insbesondere die steigenden Lohnnebenkosten und die Fachkräfteverfügbarkeit, seit Jahren eine große Herausforderung für die deutschen Firmen in China. Außerdem sind die Firmen mit den Schwierigkeiten des begrenzten Marktzutritts und der ungleichen Behandlung von ausländischen Firmen konfrontiert. 2.

Welchen Erfolg hat die Koordinierung innerhalb des Netzwerks für Großchina und wie profitiert das Unternehmens? Voß: Wir forcieren seit einiger Zeit die partnerschaftliche Arbeit zwischen den fünf Niederlassungen, um eine noch bessere Servicequalität bieten zu können. So haben wir z.B. in Peking umfangreiche Expertise im Bereich des Arbeitsrechts und der Umwelt.

Im Frühjahr 2014 wurde in Berlin die erste europäische Wirtschaftskammer Chinas eröffnet. Voß: Die Öffnung der Wirtschaftskammer China in Berlin hat einmal mehr die Wichtigkeit des Standortes Deutschland für China untermauert. Davon profitiert natürlich auch unsere Mitgliedschaft. Abschließend noch folgender Satz: "China ist ein interessanter Investitions- und Absatzmarkt...."

Voß:.... die zweitgrösste Wirtschaftsmacht der Erde hat eine große Innovationsstärke und als bevölkerungsreichstes Land der Erde auch einen großen Verkaufsmarkt. Sie studierte Regionalwissenschaften in China und war unter anderem für den Asien-Pazifik-Ausschuss der APA, den BDI und die SEQUA GmbH tätig.

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